Sicherheit - Welchen Sinn hat ein derartiges Schreiben 2013

Ich werde von der Telekom angeschrieben, irgendetwas ist mit meinen Zugang, mit meinem Rechner, mit einem Trojaner. Ich kläre alles, ich bin wieder sauber, und ich frage bei der Telekom nach den Hintergründen.

Eine Antwort erreicht mich.
Antwort Telekom - welchen Zweck, welchen Nutzen hat dieser Text? - Ich zweifele!

* * * * * * *
Sehr geehrter Herr Fründt-Geers,

den Beschwerden zufolge befindet sich in Ihrem LAN mindestens ein mit
der Schadsoftware 'ZeuS' verseuchter Rechner. Außerdem ist davon
auszugehen, dass ein "verseuchter" Rechner nicht nur eine Schadsoftware
beherbergt, sondern unter multiplen Infektionen leidet.

Über Ihren Internetzugang wurde ein "Sinkhole" kontaktiert. Das ist ein
Server, der als Falle für durch Schadsoftware befallene Rechner dient,
indem er einen Command&Control-Server eines Botnets simuliert. Ein
Command&Control-Server ist ein Bestandteil eines Botnets, der zwischen
dem eigentlichen Verbrecher und seinen "Bots" vermittelt. Unter
http://www.elektronik-kompendium.de/sites/net/1501041.htm finden Sie bei
Interesse eine gute Erklärung der Struktur eines Botnets sowie eine
schematische Darstellung.

Bei den beschwerdegegenständlichen Zugriffen handelt es sich nicht um
den Versand von E-Mails. Die Steuerung der Bots erfolgt über die Ports
80 (HTTP) und 443 (HTTPS), das ist die übliche Vorgehensweise der
Botnetzbetreiber, da es keine Internetzugänge gibt, bei denen diese
Ports gesperrt sind. Per HTTP(S) aktualisieren sich die Bots, liefern
gestohlene Login-Daten ab und holen sich ihre Aufgabenlisten ab: An
DoS-Attacken teilnehmen, rechtswidrige Inhalte verbreiten, Spam
versenden, usw. (Insbesondere die rechtswidrige Verbreitung von Inhalten
kann ein sehr teurer "Spaß" werden, wenn plötzlich drei, vier
kostenpflichtige Abmahnungen (500-800 Euro pro Abmahnung sind durchaus
normal) ins Haus flattern.)

Bei anhaltenden Beschwerden setzten wir eine Port-25-Sperre für Ihren
Zugang. Wir können mittels einer solchen Mailversandbeschränkung eine
Schadsoftware allerdings ausschließlich daran hindern, Spam von Rechnern
aus direkt an fremde Mailsysteme zuzustellen. Alles andere, wozu diese
Schadsoftware entworfen sein mag, entzieht sich unserem Einfluss. Die
Sperre löst daher nur unser Problem, nämlich dass unser Netzbereich
wegen eines zu hohen Spam-Aufkommens von anderen Providern als
bedeutsame Quelle der Spam-Plage in deren Blacklists landen, was dann
allen unseren Kunden zum Nachteil gereichte.

Die Mailversandbeschränkung bestünde lediglich darin, dass der Port 25
in fremde Netze gesperrt wäre. Dieser Port ist nur für die Zustellung
von Mailserver zu Mailserver erforderlich. Die für die Endnutzer
vorgesehenen Postausgangsserver benötigen diesen Port nicht. 

Der E-Mail-Versand über securesmtp.t-online.de und smtpmail.t-online.de
wäre nicht eingeschränkt. Informationen zur Konfiguration und Nutzung
Ihres t-online.de-Postfachs mit einem E-Mail-Programm finden Sie unter
http://hilfe.telekom.de/hsp/cms/content/HSP/de/3370/FAQ/theme-305643298

Zwecks Verwendung von Postausgangsservern anderer Anbieter trotz einer
Port-25-Sperre wenden Sie sich bitte an den Support dieses Anbieters.

Die Umgehung dieser Beschränkung wäre also recht einfach. Dies darf aber
aufgrund obengenannter Risiken kein Grund dafür sein, nichts zu tun.
Nach Beseitigung der Ursache sollte die ggf gesetzt Port-25-Sperre auch
dann aufgehoben werden, wenn Sie dadurch nicht (mehr) behindert würden.
Denn solange die Mailversandbeschränkung bestünde, erhielten Sie von
unserem System keine Warnungen mehr.

Die Freischaltung erfolgte übrigens, sobald Sie uns bestätigten, das
Sicherheitsproblem beseitigt zu haben. Einer speziellen Form bedarf es
dabei nicht.

Nun aber zurück von dem, was passieren könnte, zu dem, was passiert ist:

Die beschwerdegegenständlichen Zugriffe fanden über die folgenden, Ihrem
Zugang zugewiesenen IP-Adressen zu den angegebenen Zeitpunkten statt,
die relevanten Zeitangaben aus den Beschwerden haben wir in die
jeweilige deutsche Zeitzone (MESZ/MEZ) umgerechnet:

| xx.xxxx.xxx   Mo, 11.02.2013 18:35:15 MEZ Ermahnung
| xx.xxxx.xxx   Di, 12.02.2013 08:55:24 MEZ
| xx.xxxx.xxx   Di, 12.02.2013 17:20:45 MEZ
| xx.xxxx.xxx   Mi, 13.02.2013 09:28:52 MEZ
| xx.xxxx.xxx   Do, 14.02.2013 09:39:17 MEZ

Beziehen Sie bei Ihren Überlegungen mit ein, dass das Problem durch
einen Dritten verursacht worden sein könnte: Wenn zu dem jeweils
genannten Zeitpunkt ein Gast berechtigten Zugang zu Ihrem WLAN/LAN (und
damit Ihrem Internetzugang) hatte, kann es natürlich sein, dass die
Aktion die zu der Beschwerde führte, von seinem Rechner ausging. Eltern
sollten hierbei insbesondere auch etwaigen Besuch der Kinder "auf dem
Radar" haben.

    Besonders wenn der Zugang von einer Firma benutzt wird, kalkulieren
    Sie bitte auch etwaige mitgebrachte Rechner von Mitarbeitern oder
    gar Kunden ein. Auch Rechner von Mitarbeitern, die über ein VPN in
    Ihr lokales Netzwerk gelangen, könnten die Beschwerden verursachen.

Oder Sie betreiben ein WLAN und dieses ist womöglich nicht oder nur
unzureichend gesichert. Ein offenes WLAN kann durch Nachbarn auch völlig
unabsichtlich mitbenutzt werden, da sich Windows gern das nächstbeste
WLAN "greift", zu dem es eine Verbindung aufbauen kann. Es ist erforder-
lich, das WLAN mindestens mit dem Verschlüsselungsverfahren WPA, besser
WPA2, zu sichern (WEP ist unsicher!). Auch der Zugang zur Router-
konfiguration muss mit einem Passwort gesichert werden.

    Bitte nicht vorschnell abwehren, dass dies nicht sein könne, etwa
    weil Sie genau wüssten, dass Sie das Funknetz bestens abgesichert
    hätten. Das glaubten wir Ihnen durchaus, aber auch WLAN-Router sind
    letztlich nur dumme, fehlerbehaftete Maschinen, die gelegentlich
    abstürzen, sich aufhängen oder einen plötzlichen Neustart hinlegen.
    Im letzteren Fall kann es passieren, dass die Werkseinstellungen
    geladen werden und zumindest bei älteren Modellen wird das WLAN dann
    "offen" betrieben. Da auch die meisten Betriebssysteme nach dem
    Motto "Hauptsache, es funktioniert" äußerst benutzerfreundlich
    agieren, nehmen diese die unverschlüsselte Verbindung ohne zu Murren
    (also ohne Hinweis an den Benutzer) an.

    Andere geben an, kein WLAN zu benutzen und diese Funktion auch
    explizit in Ihrem WLAN-fähigen Endgerät deaktiviert zu haben.
    Schauen Sie dennoch besser einmal nach. Viele WLAN-DSL-Router haben
    am Gehäuse einen Taster, mit dem man das WLAN ein- und ausschalten
    kann. Insbesondere kann man es versehentlich einschalten. Wenn man
    das WLAN nicht eingerichtet hat, weil man es selbst nicht benötigt,
    dann ist es zumindest bei älteren Geräten automatisch "offen", also
    für jedermann in Funkreichweite nutzbar.

Zuletzt ist zu bedenken, dass für die Nutzung von PowerLAN/dLAN/PLC
(http://de.wikipedia.org/wiki/PowerLAN) genau dasselbe gilt. Das ist
zwar kabelgestützt, so dass man annehmen könnte, dass es "automatisch
sicher" sei. Tatsächlich kann die Verbindung von Dritten (u.U. Nachbarn)
genutzt werden, und dies sogar unabsichtlich. Daher muss auch eine
solche Verbindung verschlüsselt werden. Ziehen Sie hierzu ggf. die
Dokumentation des Herstellers Ihrer Adapter zu Rate.

Außerdem ist davon auszugehen, dass ein "verseuchter"
Rechner nicht nur eine Schadsoftware beherbergt, sondern unter multiplen
Infektionen leidet.

Zuallererst müssen die Schädlinge entfernt werden. Um die Chance zu
erhöhen, auch weniger verbreitete Manipulationen zu finden, empfehlen
wir Ihnen einige kostenlose Tools. Sie müssen zwar nicht alle verwenden,
sollten aber solange fortfahren, bis Sie das Problem gefunden und
beseitigt haben. Es ist zu beachten, dass 'ZeuS' den Aufruf und Download
vieler sicherheitsrelevanten Seiten & Tools blockiert. Ggf. muss der
Download daher von einem anderen Rechner aus erfolgen. Lassen Sie sich
ggf. von einem Bekannten helfen!

Zusätzlich zum Virenscanner kann das "Tool zum Entfernen bösartiger
Software" [MRT] von Microsoft geladen und ausgeführt werden. Unter
http://www.microsoft.com/germany/sicherheit/tools/malwareremove.mspx
finden Sie dieses zum Download vor.

Der Scanner von Malwarebytes unter http://www.malwarebytes.org (graue
Schaltfläche [Download Now] für die kostenlose Version), kann ggf.
weitere Schadsoftware aufspüren. Wichtig: Nach der Installation von
Malwarebytes muss diese Software zunächst einmal aktualisiert werden!

Deutschsprachig und einfach in der Anwendung ist der DE-Cleaner, den Sie
unter https://www.botfrei.de finden. Es gibt zwei Varianten des
DE-Cleaners, den "DE-Cleaner powered by Symantec" und den "DE-Cleaner
powered by Kaspersky". Ersterer ist sehr klein und arbeitet nicht wie
ein herkömmlicher Virenscanner, sondern prüft die Reputation der auf
Ihrem Rechner vorhandenen, ausführbaren Dateien. Letzterer ist ein
normaler Virenscanner. Wichtig: Lesen Sie bitte unbedingt die Hinweise
zu den Anwendungen auf der Seite und laden Sie vor der Benutzung bitte
auch die Anleitungen herunter!

Es besteht jedoch auch ein Risiko, dass Ihr Rechner unter multiplen
Infektionen leidet. Denn sobald eine Schadsoftware auf einem Rechner
läuft, hängt es mehr oder weniger nur noch vom Geschick des böswilligen
Programmierers ab, ob sie von einer beliebigen Schutzsoftware, die auch
auf dem "infizierten" System läuft, überhaupt noch entdeckt werden kann.
Ein Rootkit, das bereits beim Booten des Rechners vor dem Betriebssystem
geladen wird, kann sich unsichtbar für dieses Betriebssystem machen.

Speziell für diesen Zweck wurde GMER konzipiert. Sie finden diese kleine
Programm unter http://www.gmer.net ("DOWNLOAD EXE"-Button unten auf der
Seite). GMER ist allerdings ein Tool für Spezialisten.

Das Mittel der Wahl wären dann Boot-CDs bzw. Boot-DVDs, mit denen man
den zu untersuchenden Computer starten kann, ohne dass dessen
Betriebsystem geladen wird. Wir empfehlen die "DE-Cleaner Rettungssystem
CD" von Avira, die Sie unter https://www.botfrei.de/rescuecd.html zum
Download vorfinden. Lesen Sie auch hier bitte unbedingt die Hinweise auf
jener Seite und laden Sie vorher auch die Anleitungen herunter!

Leider haben Sie jedoch nie die Gewissheit, wirklich alles gefunden zu
haben, dann wäre das System womöglich nach kurzer Zeit erneut befallen.
Guten Gewissens können wir Ihnen dann nur noch eine vollständige
Neu-Installation des Betriebssystems empfehlen.

Unter https://www.botfrei.de/neuinstallation.html finden Sie wichtige
Informationen und Anleitungen, die bei einer Neu-Installation beachtet
werden sollten.

Damit die Schädlinge nach der Bereinigung nicht wieder auftauchen,
müssen Sie danach alle (!) Updates für das Betriebssystem und für die
von Ihnen benutzten Anwendungen einspielen und zwar BEVOR Sie auch nur
ein einziges Dokument (Insbesondere PDF-Dateien, aber auch Bilder und
Videos) öffnen oder auch nur einen einzigen USB-Datenträger daran
anschließen. Das sind nämlich Verbreitungswege von 'ZeuS'. Nicht nur
externe Festplatten und Speichersticks kommen in Frage, sondern auch
Digitalkameras und MP3-Player bzw. einfach jedes USB-Gerät mit
beschreibbaren Speicher. Denn erst mit dem Windows-Update Mitte Februar
2011 hat Microsoft diesen Weg insofern erschwert, dass der Autostart für
USB-Datenträger deaktiviert wurde.

Es wäre wirklich frustrierend, wenn man beispielsweise den Rechner in
stundenlanger Arbeit neu aufsetzt und wie zuvor einrichtet, nur um dann
feststellen zu müssen, dass man sich die Urlaubsfotos besser erst nach
dem Neustart nach den letzten Update angeschaut hätte ...

Da der Internet Explorer auch Betriebssystemsdienste zur Verfügung
stellt, sollte er auch dann aktualisiert werden, wenn er nicht zum
Browsen im Web benutzt wird. Für Windows XP ist die aktuelle (und
letzte) Version der Internet Explorer 8.0, für jüngere Windows-Versionen
ist der Internet Explorer 9.0 aktuell.

Eine kleine FAQ zum Thema "Schutzsoftware":

------------------------------------------------------------------------

Meine Antiviren-Software hat keine Bedrohung gemeldet?

Gängige Antiviren-Software erkennt mittels herkömmlicher Methoden
(Signaturen und Heuristik) gerade einmal ca. 40-60% der aktuellen
Bedrohungen. (*) Dies erscheint für die meisten Nutzer mehr als
ausreichend, sofern die Konfiguration auf Maximalwerte eingestellt ist,
Betriebssystem, Software und Add-Ons rechtzeitig aktualisiert werden und
aus vertrauenswürdigen Quellen stammen. Natürlich sollten ferner die
generellen Sicherheitshinweise beachtet werden, also Popups, HTML in
E-Mails, Java, Adobe Flash etc. bestenfalls deaktivieren und nur für
vertrauenswürdige Inhalte aktivieren und niemals Inhalte (Software,
Filme, Dokumente usw.) aus nicht vertrauenswürdigen Quellen verwenden.

Woher weiß ich, ob meine Software aktuell ist?

Nicht jedes Programm auf Ihrem PC hat eine automatische Update-Funktion.
Die für Privatanwender kostenlose Software Secunia PSI scannt Ihre
Festplatte und vergleicht die Versionsnummern mit einer stets aktuellen
Datenbank mehrerer tausend Anwendungen. Die Software zeigt Ihnen den
direkten Downloadlink gleich mit an und unterstützt automatische
Updates: http://www.ct.de/-1156584

Ist es möglich Infektionen generell zu verhindern?

Durch Zusatzsoftware kann man Rechner so konfigurieren, dass der
Anwender quasi in einem sicheren Bereich abgeschottet wird und
Änderungen dort nach Benutzung einfach gelöscht werden können. Für
Windows bietet diese Funktion bspw. das Programm 'Sandboxie'. Für
einzelne Programme konfigurierbar enthält die Security Suite 'Kaspersky
Internet Security 2011' die vergleichbare Funktion "Sichere Umgebung":
http://de.wikipedia.org/wiki/Sandboxie
http://support.kaspersky.com/de/kis2011/securityzone?qid=207621407

Wo finde ich weitere Informationen?

Neben unseren eigenen und zahlreichen fremden Angeboten ist das
Bürger-CERT des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik
sicherlich die beste Anlaufstelle. Das Bürger-CERT informiert und warnt
Bürger und kleine Unternehmen schnell und kompetent vor Viren, Würmern
und Sicherheitslücken in Computeranwendungen - kostenfrei und absolut
neutral. Experten analysieren rund um die Uhr die Sicherheitslage im
Internet und verschicken bei Handlungsbedarf aktuelle Warnmeldungen und
Sicherheitshinweise: http://www.buerger-cert.de

(*) Unabhängige Testergebnisse werden regelmäßig unter
http://www.av-comparatives.org/en/comparativesreviews/detection-test
(englisch) veröffentlicht. Die Erkennungsraten werden durch weitere
Methoden - insbesondere dem 'Behavioral Blocking' - verbessert.
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Wenn Sie Ihr Sicherheitsproblem nicht selbst lösen können, raten wir
Ihnen, einen Experten bzw. eine Computerwerkstatt hinzuzuziehen.

Nachdem Sie Ihre(n) Rechner bereinigt haben, kann weiterer Schaden durch
den Missbrauch bereits gestohlener Zugangsdaten entstehen. Daher raten
wir Ihnen, *alle* Passwörter zu ändern, vergessen Sie dabei nicht
etwaige Passwörter für Onlinebanking, eBay, Amazon & Co., falls Sie
solche Dienste nutzen. (Wichtig: Dies darf nur von einem Rechner aus
erfolgen, der garantiert "sauber" ist, sonst landen die neuen Passwörter
gleich wieder bei einem der Angreifer!)

Zu den mit unseren Diensten benötigten Passwörtern einige gesonderte
Anmerkungen und Tipps:

Ändern Sie bitte alle Passwörter im Kundencenter unter dem URL
https://kundencenter.telekom.de/kundencenter/kundendaten/passwoerter

     Ihr 'Persönliches Kennwort' (für den Zugang), das 'Passwort' für
     Webdienste, das 'E-Mail-Passwort' und - wenn eingerichtet - auch
     das 'FTP-Passwort'

Das neue 'Persönliche Kennwort' nach der Änderung bitte auch für den
Internetzugang z. B. im Router eintragen:

     Achtung! Ihr Router würde möglicherweise wiederholt versuchen, sich
     mit dem alten Kennwort einzuwählen und nach neun Versuchen - das
     dauert maximal eine Minute - würde Ihr Internetzugang wegen dieser
     Fehlversuche aus Sicherheitsgründen automatisch bis Mitternacht
     gesperrt werden. Um dies zu vermeiden, gehen Sie bitte wie folgt
     vor:

     Denken Sie sich ein neues 'Persönliches Kennwort' aus: Dies sollte
     genau acht Zeichen umfassen, denn mehr sind nicht möglich und
     weniger mindern die Sicherheit. Benutzen Sie bitte jeweils
     mindestens einen Groß- und Kleinbuchstaben, eine Ziffer und ein
     Sonderzeichen:

     Ziffern: 0-9
     Buchstaben: a-z, A-Z
     Erlaubte Sonderzeichen: ! # % & ( ) * + , - . / : ; < = > ? ^ _ $ §

     Nachdem das 'Persönliche Kennwort' geändert ist (Bestätigung im
     Kundencenter), sollten Sie das Kabel vom Router zum Splitter des
     DSL-Anschlusses abstecken und dann das Kennwort auch im Router.
     ändern. Erst danach das Kabel wieder einstecken. Dadurch verhindern
     Sie, dass Ihr Router versucht, sich mit dem nicht mehr gültigen
     'Persönlichen Kennwort' einzuwählen.

     Falls ein Speedport-Router verwendet wird, können Sie auf der
     Startseite der Routerkonfiguration stattdessen auch einfach auf die
     Schaltfläche [Internet sperren] klicken und dieses später wieder
     freigeben, dann erübrigen sich die Umstände, mit Kabeln zu
     hantieren.

     Beachten Sie bitte, dass Ihr persönliches Kennwort das
     Masterpasswort ist: Mit diesem Passwort können Sie sich in
     Webmail, Kundencenter usw. anmelden, auch wenn dort ein anderes
     Passwort eingerichtet wurde!

Das 'Passwort' (für Webdienste) und das 'E-Mail-Passwort' können jeweils
acht bis 16 Zeichen umfassen. Verwenden Sie unterschiedliche, sichere
Passwörter mit Groß- und Kleinschreibung, Zahlen und Sonderzeichen,  z.
B. einen Punkt.

Danach sollte eine Fremdnutzung Ihres Account ausgeschlossen sein.

Hinweis zum 'E-Mail-Passwort':

     Nachdem Sie das 'E-Mail-Passwort' geändert oder erstmals angelegt
     haben, ist eventuell eine Änderung in den Einstellungen Ihres
     E-Mail-Programms notwendig. Um Schwierigkeiten zu vermeiden, haben
     wir unter http://www.t-online.de/email-passwort Anleitungen
     für die beliebtesten E-Mail-Programme zusammengestellt.

Mit freundlichen Grüßen

N.N.
www.t-online.de/abuse

Deutsche Telekom AG