E-Mail Flut, E-Mail Tsunami, E-Mail Chaos .... ach was! Eine neue Sichtweise braucht es ...
01. Schalten Sie den E-Mail Signalton aus.
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[-] Geht nicht auf das persönliche Verhalten ein, deswegen ungeeignet.
02. Bearbeiten Sie Ihre E-Mails nur drei- bis viermal pro Tag, möglichst zu festen Zeiten.
[+] Betont Regelmäßigkeit und Routine - das ist gut! E-Mail muss Routine werden!
[-] Schematisch, berücksichtigt keine individuellen Situation
03. Legen Sie eine Ordnerstruktur an.
[+] Gut, dass auf die Option hingewiesen wird. Unbedingt nutzen bei Projekt-Kommunikation!
[-] Verschwiegen wird, dass man bereits an der E-Mail selbst bestimmte "Aktionen" einstellen kann, ohne dass die E-Mail in einem Ordner verschwindet.
04. Nach mehreren Tagen Abwesenheit: Sortieren Sie den Posteingang nach Absender, nicht nach Datum.
[+] Super, endlich mal ein wirklich "relevanter" Vorschlag, nur .....
[-] .... fehlt natürlich der Hinweis, wie man den Posteingang vorbereiten muss, damit die Anwendung dieser Regel ein sinnvolles Ergebnis liefert!
05. Schicken Sie E-Mails nur an Personen für die sie wirklich relevant sind.
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[-] Völlig unbrauchbare Regel, denn natürlich ist die E-Mail-an-alle aus der Perspektive des Absenders auch für alle "relevant"!
Benötigt wird ein klares Handlungsschema für E-Mail - wie ich es an anderer Stelle entwickelt habe.
Immer wieder geistern so genannte "goldene Regeln" des E-Mailens durch Internet und Print. Was aber bringen Ihnen diese Regeln wirklich? Hier mein kleines Pro/Contra der "goldenen E-Mail Regeln".
06. Erstellen Sie Vorlagen für gleichlautende Mails.
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[-] Offen gestanden, das habe ich nicht verstanden - deswegen überflüssig!
07. Veröffentlichen Sie allgemeine Informationen möglichst im Intranet.
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[-] Typischer Fall von Alibi-Regel - denn was hat diese Regel mit E-Mail zu tun? Und wer liest schon "meine" Information am "Schwarzen Brett". Und was ist eine allgemeine Information - dass jemand das Licht an seinem Auto vergessen hat?
Also, schade um den Platz für diese "Regel"
08. Nur ein Thema pro E-Mail.
[+] Gut, dass das angesprochen wird, aber ......
[-] .... aber bei hundert E-Mail Usern wird es hundert mal ein anderes Verständnis davon geben, was denn ein Thema ist, was denn in dieser Situation ein Thema ist und was gegenüber wem ein Thema ist. Schick, diese Regel ist ein Freifahrtschein in den Informationsmüll! Und der E-Mail User ist fein raus ..... wir haben morgen eine wie ich finde entscheidende Diskussion mit der Geschäftsführung, wir müsen uns unbedingt vorbereiten? - Was ist das Thema?
09. Verwenden Sie aussagekräftige Betreffzeilen.
[+] Wichtiger Hinweis, dass die Betreffzeile (zu Deutsch: Subject) ein Hilfsmittel ist, aber ...
[-] .... aber doch keine Litfass-Säule für kräftige Aussagen, vielleicht noch in GROSSBUCHSTABEN gesetzt. Also so ist die Regel unbrauchbar, wenn man hingegen die Handlung / Tätigkeit in das Betreff befördern könnte ... dann aber bitte nicht wie vorgeschlagen: erbitte Antwort bis ... - wie liest sich das denn?!!
10. Beachten Sie, dass auch in E-Mails die (Höflichkeits-)Regeln des normalen Schriftverkehrs gelten.
[+] Ja, Höflichkeit ist das A und O, aber nicht ....
[-] .... weil sie den Regeln des "normalen" (gibt es auch einen unnormalen) Schriftverkehr (mit wem verkehren Sie denn?) entspricht, sondern weil in der E-Mail viel mehr von der Persönlichkeit des einzelnen auftaucht, als man jemals gedacht hat. Höflichkeit bitte als Eigenschaft einer Persönlichkeit, nicht weil es die Regel sein sollte.